Logopäden/-innen

„Logopäden und Logopädinnen sind darin ausgebildet festzustellen, ob eine Sprach-, Sprech-, Stimm- oder auch Schluckstörung vorliegt und wie sie zu behandeln ist. Sie diagnostizieren und therapieren auf der Grundlage einer ärztlichen Verordnung und beraten Patienten und ihre Angehörigen. Im Vorfeld von Erkrankungen können logopädische Beratung und Präventionsangebote dazu beitragen, Kommunikationsstörungen vorzubeugen. Auch während einer Erkrankung können Logopäden helfen, mögliche Folgen für die Sprache, das Sprechen oder die Stimme abzuwenden beziehungsweise abzumildern.“ (Quelle: Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl e.V.))

Patienten mit erworbener Hirnschädigung haben häufig Schluck-, Sprach- und Stimmstörungen, diese werden mit neurologischen Behandlungsmethoden behandelt. Hierzu zählen z.B. die Facial Oral Tract Therapy (F.O.T.T.), die Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF), das Castillo Morales-Konzept sowie die Brondo-Therapie.
Informationen finden Sie im Internet, z.B. hier: Kompetenznetz Schlaganfall oder bei tettricks.


Wie finde ich eine/-n Logopäden/ -in?
Am einfachsten ist es, den behandelnden Neurologen, Ergo- oder Physiotherapeuten nach geeigneten Therapeuten zu fragen. In den Selbsthilfegruppen kann man auf die Erfahrung der anderen zurückgreifen. Natürlich kann man auch im Internet oder auch im Berliner Wegweiser aktuell fündig werden. In der Datenbank vom Deutschen Bundesverband für Logopädie findet man unter „Service“ eine bundesweite Datenbank. Der Deutsche Bundesverband für akademische Sprachtherapie und Logopädie führt ein Therapeutenverzeichnis.